das Tourenarchiv

2021

18.01.2021

die Neue

Nach längerer Ruhepause unserer Homepage
geht sie 2021 im neuen Design wieder ins Rennen.

Wir freuen uns, Euch wieder an unseren Tourenberichten, Bildern und Erlebnissen teilhaben zu lassen.

Eure Daxen


28.02.2021

Wintersport im 15km-Radius

In den letzten Jahren haben wir im Winter immer wieder an den Himmel geschaut und gehofft, dass es mal wieder eine ordentliche Packung Schnee gibt. Nun ja. In diesem besonderen (Corona-)Winter schneit es wie verrückt und das 'präparierte Gebirge' bleibt uns leider verwehrt.

Was macht man nun mit dem ganzem Schnee? 

Man nutzt ihn natürlich! (Blöde Frage!)


So ist nun jeder für sich oder in Familie in seinem Radius losgezogen und hat die nahe Welt erkundet. 

Die einen sind quer durch die Dresdner Heide und an der Elbe, die anderen im Osterzgebirgsvorland unterwegs gewesen. Sogar der Weg auf Arbeit war auf Latten möglich. 


Ja, man hat keine nobel gespurte Loipe und man ist nicht so geschwind unterwegs, aber querfeldein hat seinen besonderen Reiz und zwingt einen zu so manch fahrerischen Kunststück. Und nebenbei entdeckte man Sachen, die einem sonst verborgen blieben.


Nun neigt sich der Schnee dem Ende zu - welcher eine Bereicherung für Herz und Seele war - und man resümiert den Winter, das erlebte.

Tja, was soll man sagen: "In der Gruppe, als Klub wäre es ein echt 'geiler' Winter geworden."


Jetzt hoffen wir inständig, dass es in nächster Zeit zu Lockerungen kommt, sodass wir uns auf die vielen überfälligen Klubtouren und -abende stürzen können und die Brauereien wieder tatkräftig unterstützen können.


2020

Fahrradtour ins Glatzer Bergland (PL)

 Im Oktober 2020 standen die Zeichen günstig und wir konnten trotz der Corona Krise unsere geplante Herbstradtour in Polen von Wałbrzych (Waldenburg) über die große Heuscheuer zum Glatzer Schneeberg ohne Einschränkungen durchführen.

Donnerstagabend trafen wir uns nach individueller Zuganreise im niederschlesischen 

 Wałbrzych (Waldenburg).
Am nächsten Morgen starteten wir in südliche Richtung, überquerten die tschechische Grenze und radelten entlang der Braunauer Wände bis ins polnische Heuscheuergebirge. Nach langen Anstiegen auf unbefestigten Waldwegen und einsetzendem Nieselregen gönnten wir uns eine verspätete Mittagspause in Karlow. Im unbeheizten „Gospoda“ gabs wenigstens heißen Bigos zum kalten Bier. Die Bedienung war wahrscheinlich auch eingefroren, unser Aufenthalt zog sich ca. 2 h hin. Gegen 20.00 erreichten wir dann unsere vorbestellten Bungalows (Typ Standard) in Glatz.

Am Samstagmorgen saßen Elias und Matti mit am Frühstückstisch. Die zwei hatten am Abend noch eine Firmenveranstaltung in der Nähe vor Niesky und sind dann über Nacht nach Glatz ca. 230 km querfeldein geradelt. Was ne Leistung!

Gut gefrühstückt brachen wir bei sonnigen 20° auf zu einer Runde über das Glatzer Schneegebirge. Volle unser Tourenführer hatte sich eine abwechslungsreiche Strecke über 

 Lądek-Zdrój (Bad Landeck) und Stronie Śląskie (Seitenberg) hinauf zum Czarna Gora Skigebiet ausgedacht. Das Wetter zog sich am Nachmittag langsam wieder zu, sodass wir den Schneeberg links liegen lassen mussten. Ein Besuch der Wallfahrtskirche Maria Schnee am spitzigen Berg war aber noch drin, bevor wir dann bei ordentlich Niederschlag den 30 km langen Rückzug nach Glatz antreten mussten.

Am Sonntag wollten wir durchs Eulengebirge wieder nach Wałbrzych (Waldenburg) zurückfahren, was sich auf Grund der sehr bergigen Topografie als äußerst ambitioniert herausstellte. Wir erklommen noch die Festung Silberberg und fuhren dann zum Bahnhof 

Nowa Ruda (Neurode) ab, von welchem wir nach 3 x Umsteigen wieder nach Dresden zurückkehrten.

Alles in allem wieder mal eine sehr gelungene Ausfahrt, bei der wir uns eine schöne Ecke unserer Nachbarn erschlossen haben.


Berg heil Karsten

2019

Bergfahrt nach Canazei im Trentino 

 

Das Ziel unserer Bergfahrt im August 2019 war Canazei in Südtirol. Wir, das sind Uta, Lutz, Volle und Karsten trafen uns auf dem Marmolada Camp mit Heidi und Hannes, welche schon eine Woche vor Ort waren und ausgiebige Touren unternommen haben.

Unser Ziel hieß Fünffingerspitze, die wir über die Daumenkante (IV) klettern wollen. Um uns an die höheren Berge zu gewöhnen, wanderten wir vom Fassatal ins Skigebiet unterhalb des Langkofels. Auf den umliegenden Almen konnten wir uns mit köstlichem Käse und italienischem Wein versorgen.
 

So akklimatisiert packten wir unsere 7 Sachen und stiegen zur Toni-Demetz-Hütte auf. Am nächsten Morgen begann der Tag pünktlich um 4.00 Uhr. Bei einem herrlichem Sonnenaufgang stiegen wir allein in den herrlich griffigen Weg ein und gewannen schnell an Höhe, so das wir im Laufe des Vormittags den Gipfel erreichten. Von hier oben hatten wir einen großartigen Blick auf den Sellastock und im Hintergrund die Marmolada. Unsere nächsten Ziele entwickelten sich im Hinterkopf, aber nun mussten wir uns beeilen, denn eine dunkle Front war im Anmarsch. Ganz trocken kamen wir nicht durch die Abseilstrecke, dafür gab's an der Hütte die Bierbelohnung von den Frauen. Am darauffolgenden Morgen packten wir unsere Rucksäcke und stiegen ab zur Langkofelhütte. Von da machten wir die Überschreitung des Plattkofels und weiter über die Plattkofelhütte zurück zu den Autos, welche im Sellajoch standen. So – Hauptziel geschafft, jetzt kann die Kür kommen.

Heidi, Uta, Hannes und Lutz machten sich auf zum Piz Boe im Zentrum des Sellamassives, welchen sie bei bedecktem Wetter gut erreichten. Volle und Karsten stiegen am Nachmittag zum Refugio Pian dei Fiacconi an der Marmolada auf. Von dort ging’s am nächsten Morgen über den Westgrat zum Gipfel, den wir ganz für uns allein hatten.

Zum Abschluss unserer Woche in den Dolomiten unternahmen wir noch eine schöne Rundfahrt bis hoch zum Falzaregopass. Vom Parkplatz am Valparolasee wanderten wir bei herrlichem Bergwetter zum Col di Lana, von welchem wir einen grandiosen Rundblick auf viele namhafte Dolomitengipfel genossen.

Hier kommen wir jederzeit gern wieder her. 
Berg heil Karsten 

 

2018

Bergfahrt zum Triglav (SLO)

Im September 2017 unternahmen wir unseren ersten Versuch, den König der Julischen Alpen zu besteigen. Bei starkem Regen stiegen wir durch das Tal der sieben Seen bis zur Dolic Hütte an. Aus dem Regen wurde bis zu einem Meter Neuschnee. Dieses Wetter machte uns den Gipfelerfolg in den nächsten Tagen unmöglich, so das wir über das Vodnikov Dom nach Stara Fuzina abstiegen.

So behielten wir den wetterlaunischen Triglav im Hinterkopf.

Unseren 2.Versuch starteten wir im August 2018. Unser Trüppchen bestand aus Heidi & Hannes, Uta & Lutz sowie Jens, Volle und Karsten.

Zwei Einlauftouren führten uns in die Umgebung von Planica und ins italienische Tal des Lago di Fusine, an dessen Ende wir zum Ponza Grande aufstiegen.

So gerüstet konnte es auf zum Triglav gehen. Wir entschieden uns für den Normalaufstieg aus dem Vratatal über den Bamberger Weg zum Triglav Haus, in dem wir übernachteten. Dort bekamen wir einen ersten Eindruck was es heißt, jeder Slowene sollte einmal in seinem Leben auf dem höchsten Berg des Landes gewesen sein. Mit seinen 2864 m stellte er so manchen Hobbyalpinisten vor größere Herrausforderungen. Am nächsten Morgen erreichten wir gegen 7.00 den Gipfel. So schön wie das Wetter rundherum war, wir standen in einer obligatorischen Gipfelwolke. Bevor der Andrang am Gipfel größer wurde, frühstückten wir schon wieder am Triglavhaus. Gegen Mittag verzog sich auch die letzte Wolke und wir stiegen über’s Stanica Haus ab ins Tal.

Die letzten Tage verbrachten wir im Tal der wilden Soca mit Sportkletterei und Wildwasserkajak für Einsteiger.

Herbstradtour vom Elbtal nach Räckelwitz


Im Oktober traf sich unser Klub zur alljährlichen Herbstradtour.

Unsere Spitzensportler Elias und Matti erklärten sich zur Tourenplanung bereit, bei allen anderen Teilnehmern brach schon bei dieser Ansage der Angstschweiß aus. Um schon ein bisschen Körner zu sparen und den Tank mit Gerstentreibstoff aufzufüllen, radelten Jens, Volle, Heidi und Hannes, Ronald und Karsten schon am Freitag nach Schmilka auf die Berglust Hütte. Auf dieser lernten wir zufällig einen Franken kennen, der letztens erst einen Schatz in der sächsischen Schweiz gefunden hatte. Näheres konnten wir ihm leider nicht entlocken.


Am nächsten Morgen erschienen unsere beiden Tourenführer pünktlich und los ging’s zu unserem Tagesziel Räckelwitz in der sorbischen Lausitz. Wie erwartet führte uns die Topographie stetig bergan über Dittersbach durch den Schluckenauer Winkel nach Sohland und weiter zur verdienten Pause auf dem Czorneboh. Vielleicht kann man es auch als Glück bewerten, das alle böhmischen Wirtshäuser, an denen wir vorbei kamen, noch oder schon oder ganz geschlossen waren. So ging’s mal ganz ohne Pivo voran, wer weiß, wo die Tour sonst schon zu Ende gewesen wäre. Gut erholt fuhren wir bergab ins flachere Umland von Bautzen und trafen gegen 20.00 in Räckelwitz ein, wo uns schon Oma Betka und Nele mit Kartoffelsuppe erwarteten. Zu vorgerückter Stunde und dem Genuß einiger verdienter Biere lernten wir noch Elias Eltern und Geschwister kennen und bedanken uns auf diesem Wege noch mal für die Gastfreundschaft.

Am Sonntag war dann entspanntes Heimradeln über Elstra, Steina und Großröhrdorf. Hier gab’s noch einen ungeplanten Zwischenstop beim Ronald, von dem sich manch Einer nur noch unter größten Mühen mit Hilfe des ÖPNV ins heimatliche Ziel retten konnte.

Danke Elias, Nele und Matti

2017

Radtour Oktober 2017

Als wir uns bei Uta und Lutz in Tharandt trafen kam gleich die erste Überraschung, Frank aus Ecuador weilte gerade auf Heimaturlaub und war sogleich mit von der Partie.
Elias konnte auch noch seine Kumpels Leo und Matthias für die Tour begeistern, so dass wir als 13 Radler starkes Grüppchen nach einem dringenden Startbier loslegen konnten.
  
Wir radelten hinauf zu den Talsperren Klingenberg und Lehnmühle, immer entlang der wilden Weißeritz, nach Rehefeld. Von da aus erklommen wir den Stich nach Zinnwald und da wir sowieso gerade warm waren auch gleich noch den großen Lugstein. Am Hochmoor erwartete uns, wie soll es auch anders sein, das glückseelige Bierchen zum auftanken.
Nach getaner Arbeit ging es weiter auf dem Erzgebirgskamm, an Mückentürmchen und Adolfov vorbei, Richtung Turistická chata Tisá (Touristenbaude Tyssa), in der wir dann doch eine ausgiebigere Pause einlegen mussten.

Zum Abschluss freuten sich alle auf die rasante Abfahrt durch das Bielatal bis zu unserer Hütte, wo wir von Rolf und Klaus schon erwartet wurden. 

Nach 11 Stunden und ca. 100 km konnten wir den Abend bei heißer Wurst und kaltem Bier ausklingen lassen.

2016

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